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Die Themenwoche | 13. bis 16. Mai 2008

60 Jahre Israel bei radiomultikulti

Die Themenwoche | 13. bis 16. Mai 2008

Zum 60. Jahrestag der Gründung des Staates Israel widmet sich radiomultikulti eine Woche lang dem israelisch-deutschen Verhältnis: Was hat sich in 60 Jahren getan, verändert, bewegt? Dazu befragen die Reporter und Moderatoren Israelis, die in Berlin eine Heimat gefunden haben, und geben so Einblicke in das Alltagsleben des Landes.

Einer der Höhepunkt der Themenwoche ist die lange Nacht am 14. Mai 2008: "Sounds Like Israel" heißt es von 22 bis 4 Uhr. Dabei werden. Dabei wird Dubi Lenz mit radiomultikulti-Moderatorin Jeanne Grünstein das Beste aus 60 Jahren israelischer Musik präsentieren. Die israelische Rock- und Popmusik vereint
verschiedene Musikstile, von arabischer und afrikanischer Musik bis hin zu Reggae und Hip Hop.

Dubi Lenz ist seit 1973 bei "Galatz/IDF Radio" als Moderator und Musikredakteur tätig. Er ist einer der bekanntesten Musikjournalisten Israels und hat maßgeblich dazu beigetragen, die World Music in Israel zu verbreiten und populär zu machen. Daneben ist Dubi Lenz seit 1998 künstlerischer Leiter des "Hearing the World" Festivals in Tel Aviv, seit 2004 künstlerischer Leiter des "Tel Aviv World Music Festival".

Auszüge aus dem Programm von radiomultikulti

Täglich stellt Musikredakteurin Claudia Frenzel mehrfach zwischen 6 bis 17 Uhr neue und alte Musik aus Israel vor.

Am Montag:
Yehudit Ravitz, Yael Naim, Mook E

Am Dienstag: Aviv Geffen, Kutiman, HaDag Nachash

Am Mittwoch: DAM, David Broza, The Idan Raichel Project, Ofra Haza, Din-Din Aviv, Mosh Ben Ari, Balkan Beat Box, Boom Pam, Roy Uadri

Am Donnerstag:
Rami Kleinstein, Izabo, HaBanot Nechama

Am Freitag:
Karolina, Sheva, Teapacks

Außerdem:


 radiomultikulti | Donnerstag | 15. Mai 2008

Aufgeheizt und eingeschlossen. Am Morgen versuchen wir einen Blick auf das Leben im Gaza-Streifen zu werfen.

In der Metro haben wir den Gesandten der Israelischen Botschaft, Ilan Mor, zu Gast.

Und im Cafe Global besucht unser Korrespondent Sebastian Engelbrecht einen israelischen Araber in Nazareth.


radiomultikulti | Freitag | 16. Mai 2008

Exoten oder Hoffnung für die Zukunft? In vielen privaten und organisierten Projekten versuchen Israelis und Palästinenser – oft Menschen, die selbst schmerzliche Verluste durch bewaffnete Auseinandersetzungen oder Attentate erlitten haben, ein friedliches Miteinander vorzuleben und für eine gerechte Lösung des Nahostkonfliktes zu werben. Der Fernsehreporter Richard Schneider erzählt uns im Frühstück, wer sie sind und welchen Einfluss sie haben.

In der Metro ist Dr. Al Baz zu Gast, Projektleiter Globale Wasserressourcen in einer weltweit operierenden Firma. Er ist Palästinenser und lebt in Berlin.

Im Cafe Global lernen wir einen der letzten Kibbutzniks kennen, der noch den alten Idealen dieser ehedem sozialistischen Siedlerbewegung anhängt. Einst ein Vorbild z.B. auch für die Kommunarden der 68er Studentenbewegung, sind heute nur noch wenige Kibbuzim als Teilungsgemeinschaft organisiert.

Der Blick zurück auf die Woche im Programm von radiomultikulti:


 radiomultikulti | Dienstag | 13. Mai 2008

7:20 Uhr Frühstück: radiomultikulti-Redakteurin Jeanne Grünstein erklärt, warum der 14. Mai in Israel in diesem Jahr am 8. Mai war, der Tag der Staatsgründung im internationalen Kalender sich aber dennoch am 14. Mai zum sechzigsten Mal jährt, was Israelis nach Berlin zieht und was die radiomultikulti-Hörer in der Woche bis zum 17. rund um das Thema Israel erwarten dürfen.

9:10 Uhr Frühstück: Und wir erfahren, welche Wünsche Berliner Passanten dem Staat Israel mit auf den Weg ins 61. Lebensjahr geben.

9:20 Uhr Frühstück: ARD-Korrespondent Clemens Verenkotte spricht mit Israelis und fragt: Wie zufrieden sind Sie mit ihrem Staat?

13:10 Uhr Metro: Korrespondent Sebastian Engelbrecht berichtet vom Interesse israelischer Architekten an den arabischen Gutshäusern in Jaffa und der Trauer der Orangenbauern um die aufgelassenen Plantagen.

14:35 Uhr Cafe Global: Vertrieben aus dem Paradies: Das Schicksal einer sehr wohlhabenden palästinensischen Familie, die seit 1948 im Gaza-Streifen leben muss. Ein Bericht von ARD-Korrespondent Clemens Verrenkotte.

radiomultikulti | Mittwoch | 14. Mai 2008

7:15 Uhr Frühstück: Der Tag der Staatsgründung beginnt bei radiomultikulti mit einem Gespräch mit Avi Primor, dem langjährigen Botschafter Israels in Deutschland über sein Land und das ebenfalls in die Jahre gekommenen deutsch-israelische Verhältnis.

9:10 Uhr Frühstück: Ein israelischer Stammtisch in Berlin - radiomultikulti-Reporterin Karin Vogel besuchte eine interessante Runde.

10:35 Uhr Süpermercado: Der israelische Star-Moderator Dubi Lenz reicht am Vormittag ein paar Appetizer, um uns auf seine Lange Nacht auf radiomutltikulti einzustimmen.

Außerdem Vorstellung der DVD "Warum Israel" von Claude Lanzmann ("Shoah") .

13:10 Uhr Metro: "Nie bereut, nach Deutschland gekommen zu sein!"- Eine israelische Psychotherapeutin, die seit 1972 in Berlin lebt, im Studio.

15:10 Uhr Cafe Global: Wir lernen im Interview Shai Freedman kennen, der in Berlin immer freitags im Offenen Kanal mit israelischer Musik am Start ist. Und Ehab Jawabreh stellt sich vor. Ehab Jawabreh ist Palästinenser mit israelischem Pass, den wir in einem Restaurant in Berlin treffen.

22:05 Uhr, Lange Nacht "Sounds Like Israel": Einen umfassenden Einblick in die israelische Musikszene bietet den radiomultikulti-Hörern Dubi Lenz aus Tel Aviv. "Sounds Like Israel“ heißt es am 14. Mai 2008 für sechs Stunden bis 4 Uhr, wenn Dubi Lenz gemeinsam mit radiomultikulti-Moderatorin Jeanne Grünstein durch Israels multikulturelle Musiklandschaft führt. Die moderne israelische Rock- und Popmusik vereint viele verschiedene Musikstile. Von arabischer und afrikanischer Musik bis hin zu Reggae und Hip Hop, die vor allem in Tel Aviv zum Musikalltag gehören.

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Mittwoch, 14. Mai, 22:05 Uhr, "Sounds Like Israel"

Dubi Lenz (Foto: multikulti)

Dubi Lenz – live im Süpermercado

Seit 35 Jahren gehört Dubi Lenz zu den bekanntesten Radiostimmen Israels. Quer durch alle Generationen kennt man den jung gebliebenen 61-Jährigen. Auf radiomultikulti moderiert er heute Abend die lange Nacht "Sounds like Israel" und spricht hier zunächst im Süpermercado über neue Trends in der aktuellen israelischen Musikszene ...
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Dubi Lenz (Foto: privat)

Dubi Lenz – Die Radiostimme Israels zu Gast auf Radiomultikulti

Dubi Lenz lernte sein Radiohandwerk bei einem Armeesender. Das ist nichts ungewöhnliches in Israel. Aus seinem Berufsleben, vor allem aber über die Musikszene Israels spricht Dubi Lenz als Gastmoderator in "Sounds Like Israel“ auf radiomultikulti, am Mittwoch, dem 14. Mai, ab 22 Uhr.
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Die Musik des Landes

Yael Naim (Foto: CD-Cover, Megaphone)

Musik aus Israel: In jedem Stil ein neuer Sound

Die Musikszene Israels ist bunt, agil und hat sich zuletzt stark verändert. Derzeit scheint es, als habe sie selbstbewusst ihren eigenen Sound gefunden, der nun nach außen dringt...
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Weitere Programm-Angebote zum Thema im rbb

Die israelische Fahne (Foto: dpa)

Das rbb-Dossier "Zwischen Hoffnung und Krieg: 60 Jahre Israel"

Das rbb Fernsehen und die Hörfunkwellen widmen dem Jahrestag mehrere Sendungen.
www.rbb-online.de

Hintergründe

Noten der israelischen Hymne

Die israelische Nationalhymne

"Hatikvah" (Die Hoffnung) ist die Nationalhymne Israels. Den Text schrieb der galizische Dichter Naphtali Herz Imber (1856-1909) in Jassy 1878. Die Musik basiert auf einem alten Moldawischen Volkslied ("Cucuruz cu frunza-n sus") ...
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Oase des Friedens (Foto: www.nswas.org)

Die Oase des Friedens

Newe Shalom/Wahat al Salaam

Eigentlich ist es undenkbar: Zwischen Jerusalem und Tel Aviv, nahe Latroun, liegt ein kleines Dorf, das diesen Namen gleich in zwei Sprachen trägt, auf Hebräisch als "Newe Shalom" und auf Arabisch als "Wahat al Salam". In der Siedlung leben Palästinenser und Israelis gemeinsam. Claudia Frenzel hat das Dorf besucht.
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