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Michael Zlatkin (Foto: Pritzkuleit)

Michael Zlatkin

MICHAEL ZLATKIN ist Mediziner. Geboren wurde der 38-Jährige in Moskau. Dort ist er auch aufgewachsen. Während des Studiums arbeitete er als Krankenpfleger. Seit 2003 ist Zlatkin Geschäftführer der Medical Health Agency (MHA), die Kontakte zu Spezialisten vermittelt. Zlatkin ist verheiratet mit einer Deutschen, jüdisch, hat eine Tochter und lebt in Wilmersdorf.

Michael Zlatkin - die Fragen zum Nachhören

Kennzeichen B

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Kennzeichen B

1. Mein erstes deutsches Wort war…
... Berlin.

2. Heimat ist für mich ...
... Familie, da wo meine Familie lebt.

3. Typisch Deutsch ist ...
... für mich Pünktlichkeit.

4. Ein Vorurteil, dem ich persönlich ständig begegne ist…
... alle Russen sind ehrgeizig.

5. Für meine Miete in Berlin könnte ich dort, wo meine Familie lebt…
... im Moment sind die Preise in Russland so hoch, dass wir mit dem, was wir hier an Miete zahlen, kaum was erreichen könnten.

6. Was mir in Berlin fehlt…
... ich denke, mehr Glaube. Dass die Leute mehr an sich selber glauben, dass sie mehr schaffen können, als sie zurzeit leisten.

7. Dafür gibt es in Berlin ein bisschen zu viel …
... Probleme mit der Einstellung zur Arbeit und ich denke, dass Wetter ist oft nicht so gut.

8. Wenn ich im Ausland Berlin erklären muss, sage ich ...
... es ist die Hauptstadt – die schönste Stadt Deutschlands.

9. Als König von Deutschland würde ich…
... alle glücklich machen: mehr Arbeit, mehr Geld, mehr Gesundheit.

10. Bei multikulti denke ich ...
... an einen tollen Sender und finde es schade, dass ich ihn früher noch nicht gehört habe.

11. Ich glaube ...
... an Gott.

12. Ich koche am liebsten...
... die Lieblingsgerichte meiner Tochter. Zum Beispiel Kartoffelpuffer.

13. Bei einer Frau achte ich zuerst auf…
... die Augen.

14. Als 13-Jähriger wäre ich gerne ...
... Mediziner geworden – bin ich ja auch.

15. Mein größter Fehler ist ...
... dass immer noch nur ein Kind habe.

16. Glücklich machen mich…
... Liebe, Gesundheit und Familie.

17. Mich ärgert im Moment …
... dass ich nicht so viel Zeit für meine Familie habe.

18. Dieses Kompliment verunsichert mich:
Sie sind zu gut – das glaube ich nicht, das ist zu schmeichelhaft. Absolut gute Menschen gibt es kaum.

19. Diesen Menschen möchte ich gerne kennen lernen:
Herrn Schröder, Gerhard Schröder, weil er ein faszinierender Politiker ist, ziemlich interessant.

20. Auf meinem Nachttisch liegt…
... ein Buch. Zurzeit von Lev Tolstoj „Krieg und Frieden“. Lese ich gerade noch mal.